Den Akila e. V. (Arbeiterkinderladen) gibt es seit 1972. Er ist eine kleine, familiäre, selbstverwaltete Erzieher:innen-Initiative. Das bedeutet, wir machen alles selbst. Der Vorteil hierbei ist, dass wir schnell und unkompliziert auf fast alles reagieren können und es kaum langwierigen Entscheidungsprozesse gibt.
Unser erfahrenes, beständiges und gut eingespieltes Team besteht seit über 20 Jahren aus drei staatlich anerkannten Erzieher:innen (Zusatzqualifikationen: Sprachfachkraft, Integrationsfachkraft, Judotrainer, Psychomotorik sowie diverse weitere Fortbildungen zu verschiedenen Themen des Berliner Bildungsprogramms).
Wir sehen unsere Aufgabe darin, Kinder in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung zu unterstützen und zu fördern. Hierbei dient uns das Berliner Bildungsprogramm als Grundlage.
Unser Tagesablauf ist so strukturiert, dass er den Kindern, einerseits Orientierung und Sicherheit bietet, aber auch viel Zeit für ihre eigenen Bedürfnisse lässt. Jedes Kind hat sein eigenes Tempo, um neugierig und mit Spaß die Welt zu entdecken, und dabei möchten wir sie unterstützen und begleiten.
Digitale Medien verstehen wir ausschließlich als ein mögliches Werkzeug, das unseren analogen Alltag unterstützt aber nicht bestimmt. Wir nutzen bspw. Das Smartphone um uns Tieren anzusehen und deren „Sprache“ zuhören.
Unterschiedliche Familienkulturen und -strukturen, deren Sprachen sowie die Integration von Kindern mit einem erhöhten Förderbedarf sind uns wichtig und beeinflussen unseren Alltag. Wir wollen, dass sich alle Kinder bei uns wohl und geborgen fühlen.
Bei uns gibt es vegetarisches Essen, damit alle Kinder unabhängig von ihrer jeweiligen Religion gemeinsam das Essen genießen können. Ein Außengelände haben wir nicht. Wir besuchen jedoch regelmäßig die Spielplätze in der Umgebung und können so das sichere Verhalten im Straßenverkehr gemeinsam üben.
Besuche im Spatzenkino, Kindertheater sowie größere Ausflüge wie z. B. in den Zoo, das Aquarium, das Museumsdorf Düppel bieten viele neue Erlebnisse und Eindrücke. Auch der „Kinderbunte Bauernhof“ ist fußläufig zu erreichen.
Einmal in der Woche findet „Purzel-Judo“ statt. Dabei wird in Kleingruppen durch kleine, spielerische Bewegungseinheiten die Fein- und Grobmotorik sowie Koordination geübt und gefördert.
Grundsätzlich sind wir der Überzeugung, dass Bildung nicht vom Geldbeutel abhängig sein sollte. Daher erheben wir keine Zusatzbeiträge.
Elterndienste gibt es bei uns nicht, außer mal einen Ausflug begleiten! 😉